Juliane Busse Programm
Konzeption [1]

PROGRAMMKONZEPTION [1]

1) „Die Mauern stehn sprachlos und kalt...“ (Friedrich Hölderlin)
Zum Gedenken an die Tragödie des Atombombenabwurfs über Hiroshima am 6. August 1945.

„Eingegraben in Stein aus ferner Zeit
ein Schatten auf dem Sand
einstürzend Himmel und Erde dazwischen
das Traumbild einer Blume“

(Hara Tamiki: „Grabschrift“) 


Eine Aufführung mit Auszügen aus dem Augenzeugenbericht „Sommerblumen“ von Hara Tamiki und Kompositionen von
Wolfgang Rihm.

Wolfgang Rihm:
 „Ende der Handschrift“
Elf späte Gedichte von Heiner Müller für Gesang und Klavier (1999)

Wolfgang Rihm: „Gesänge op 1“ für Singstimme und Klavier

„Untergang“ (Georg Trakl)
„Geistliche Dämmerung“ (Georg Trakl)
„Hälfte des Lebens“ (Friedrich Hölderlin)
„Hochsommerbann“ (Oskar Loerke)
„Abend“ (August Stramm)
„Verzweifelt“ (August Stramm)
„Kriegsgrab“ (August Stramm)
„Lied“ (Stefan George)
„Vorfrühling“ (Rainer Maria Rilke)
„Frühling“ (Franz Büchler)

Aufführungsorte bisher:
"Dom zu Verden"
-"Studio M 22" in Köln;
-"Musikhalle" St. Gallen;
-"Kulturkirche St. Stephani" in Bremen;
-"Wehrmachtsgefängnis", Zentrum für Friedensarbeit in Anklam;
-"Forum Neue Musik" in Hamburg,Christianskirche am Klopstockplatz;
-"Kartäuserkirche" in Köln AK Hiroshima- Nagasaki

Mehrere dieser Aufführungen wurden unterstützt durch das Friedensforum in Bremen bzw. die Deutsch- Japanische Gesellschaft zu Bremen und standen unter der Schirmherrschaft des  Japanischen Generalkonsulats in Hamburg.


(Robert A. Lewis, amerikanischer Luftwaffenoffizier und Copilot beim Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima am 6.August 1945, in „Stundenbuch an Bord des B- 29- Bombers“).

„ Für eine Minute wußte niemand, was nun geschehen würde. Bombardier und Pilot  vergaßen, ihre dunklen Brillen aufzusetzen, und sahen den furchtbaren Blitz mit bloßen Augen.
Ungefähr 45 Sekunden nach dem Blitz spürte man an Bord....zwei Stöße..... Ich ließ drehen, damit wir das Resultat betrachten konnten....Neun Zehntel der Stadt waren von aufwallendem Qualm eingehüllt, der auf das Explodieren von Gebäuden schließen ließ, und von einer ungeheuren weißen Rauchwolke, die in etwa drei Minuten zu 30.000 Fuß emporstieg und dann auf mindestens 50.000 Fuß ging.... Mein Gott, was haben wir da gemacht! Wenn ich auch 100 Jahre alt werde, diese paar Minuten werde ich niemals ganz vergessen können.“


Juliane Busse | Dozentin für Klavier
Falkenberger Landstraße 57
28865 Lilienthal
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